Buechertipps

Büchertipps
Quelle: versch. Tagesszeitungen, Fachzeitschriften

Quereinstieg:
Heute Bäcker, morgen Astronaut? Die Zeiten, in denen man von der Ausbildung bis zum Rentenalter im selben Beruf arbeitet, sind offentsichtlich vorbei. Wer heute die Uni abschließt wird vermutlich mehrere Male den Schreibtisch, das Unternehmen und sogar die Branche wechseln. Gute Gründe also, sich auf mehrere Quereinstiege gefasst zu machen. Immerhin bietet das die Chance, unterschiedliche Interessen und Begabungen im Laufe eines Berufslebens einzubringen. Wie das geht, zeigt “Die besten Tipps für Querreinsteiger” (Falken, Niedernhausen, 2001, ca. 8 Euro) ebenfalls von Berufsberaterin Sabine Hertwig.

Überzeugend bewerben:
So eine Bewerbung ist wie ein Rennen. Nur wer sich gut vorbereitet, seine Kräfte vernünftig einteilt und die Strecke richtig einschätzt, hat eine Chance auf das Siegertreppchen. Um sich opitmal vorzubereiten, ist es notwendig, sich eine Strecke auszusuchen und zu konzentrieren, sprich man sollte sich erst mal klar werden, bei welchen Unternehmen man überhaupt ins Ziel laufen möchte. Und natürlich muss man sich über sich selbst, die eigenen Fähigkeiten, Stärken, Schwächen, klar werden.  Doch dann steht einem erfolgreichen Rennen nichts mehr im Weg, so die Autoren Angelika Fuchs und Axel Westerwelle in ihrem Ratgeber “Die überzeugende Bewerbung” (Falken, 2000, ca. 15 Euro). Zusammen mit Personalberatern und “Leidensgenossen haben sie einen Leitfaden geschaffen, der zeigt wie man seine Bewerbungen individuell und ehrlich meistert. Übersichten und Beispiele helfen dem Leser, sich in die Materie einzuarbeiten und das Rennen um den Traumjob anzutreten. Vom selben Autorenteam stammt auch das Handbuch “Die schriftliche Bewerbung” (Falken, 2000, ca. 13 Euro). Die Rennvorbereitungen fallen darin wesentlich kürzer aus, dafür ist der Extra-Teil zur telefonischen Bewerbung der Online-Bewerbung gewichen, die heutzutage an Bedeutung gewinnt. Die “überzeugende Bewerbung” hat 60 Seiten mehr und ist wesentlich informativer.

Bewerbung auf Englisch:
Wer sich für einen Job oder ein Praktikum in englischsprachigen Ländern interessiert, verfügt meist über gute Sprachkenntnisse, stößt aber bei der Bewerbung oft auf unerwartete Probleme. Klaus Schürmann und Suzanne Mullins (Weltweit bewerben auf Englisch, Eichborn, Frankfurt, ca. 30 Euro) zeigen welche Chancen Bewerber auf dem ausländischen Arbeitsmarkt haben, wie Bewerbungsunterlagen aussehen müssen und worauf es bei Arbeitsaufenthalten im Ausland außerdem noch ankommt.

Tipps zu Sozialeistungen:
“Muss mein Arbeitgeber erfahren, dass ich Sozialhilfe beziehe? - “Ich bin Arbeitslos geworden, bekommt mein Sohn jetzt mehr Bafög?” - “Meine Frau hat ihren Teilzeitjob aufgegeben, können wir jetzt mehr Wohngeld bekommen?” Diese und viele andere Fragen beantwortet Rolf Winkel in seinem neuen Ratgeber “111 Tipps zu Sozialleistungen” (Bund-Verlag, Frankfurt a.M., ca 10 Euro), für Arbeitslose und Arbeitnehmer mit niedrigem Einkommen.

Professionell telefonieren:
Sprechen, ohne sein Gegenüber zu sehen, zu riechen oder anzufassen, wurde von der Evolution bei der Programmierung menschlicher Kommunikation nicht vorgesehen. Michael Hasenkamp hat in “Die Kunst, professionell zu telefonieren” (Junfermann Verlag, Paderborn, ca. 22 Euro) Telefonieren als soziologisches Phänomen untersucht. Sein Anliegen ist die Optiermierung des Sprach- und Argumentationsverhaltens beim Telefonieren. Mehr Infos über Hasenkamp und seine Arbeit unter
www.ergo-telesales.de .

Sprache als Erfolgsinstrument:
Wer hat nicht manchmal das Gefühl, missverstanden oder gar überhört zu werden? Wie schaffen es andere, allein durch die Sprache zu begeistern und zu überzeugen? Der Rhetoriktrainer Ingo Vogel glaubt, dass ausdrucksvolle Sprache für jeden erlaubt, dass ausdrucksvolle Sprache für jeden erlernbar  und praktizierbar ist. In seinem Buch
“So reden Sie sich an die Spitze - Sprache als Erfolgsinstrument” (econ, München 2001, ca. 22 Euro) bietet er ein Übungsprogramm, mit dem rhetorische Fähigkeiten trainiert werden können. Es soll helfen, wertlosen Wortballast und sinnlose Killerphrasen durch eine Sprache zu ersetzen, die motiveren, beeinflussen und Emotionen wecken kann.

Schnell lesen:
Was tun, wenn im Büro ein Berg von Akten zu lesen ist, ständig das Telefon klingelt und geschäftige Hektik herrscht? Gerhard Hörner zeigt in seinem Buch “Professionelles Speed Reading” (mvg-Verlag, workline, München, ca. 10 Euro), wie sich durch konkrete Übungen schrittweise eine maximale Lesegeschwindigkeit erreichen lässt. Positiver Nebeneffekt: Auch die Konzentration lässt sich hierdurch verbessern und das Verständnis für hochkomplexe Zusammenhänge erweitern.

Erfolg im Vorzimmer:
Gabriele Cerwinka, Gabriele Schranz: “Souverän im Sekretariat”, Ueberreuter Verlag, Frankfurt/Wien, 268 Seiten ca. 20 Euro.
Die herkömmliche Vorstellung von einer Sekretärin als Kaffee kochender, Musterbriefe tippender und Telefonate durchstellender Bürohelferin trifft heute nicht mehr zu. Das Berufsbild hat sich erheblich gewandelt. Die meisten Sekretärinnen müssen heute selbstständig arbeiten und viel Fachwissen mitbringen. Thema des Buches ist daher, wie Frau sich diesen Aufgaben stellen kann. Schwerpunkte sind zum Beispiel Umgangsformen mit Kollegen, dem Chef oder Externen, Stress-Strategien für das Vorzimmer oder der moderne Schriftverkehr. Im Anhang gibt es eine Reihe von Checklisten, die helfen den Büroalltag leichter zu organisieren.

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Brigitte Sprick

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